
Der Trainings-Reiz ist zerstörerisch (katabol). Gelingt er, fühlt sich der Körper genötigt eine Aufbauphase einzuleiten (anabol), welche im Idealfall dazu führt, dass rechtzeitig zum folgenden Training die Belastbarkeit / Leistungsfähigkeit größer ist, als zuvor. Die anabole Phase benötigt Zeit. In dieser Zeit stören ähnliche Trainings-Reize. Dem Training eine spezifische Pause anzuschließen, ist also für die gewünschte Leistungssteigerung notwendig. Soweit die Superkompensations-Theorie.
Pausen haben darüber hinaus eine zweite grundlegende Bedeutung. Sie repräsentieren nämlich eine wesentliche Trainings-Variations-Möglichkeit (Training / kein Training) und sind, wenn gezielt eingesetzt, ein effektives Mittel, den Trainings-Impuls wirksam zu gestalten.
Mein Tip lautet daher: Entwickelt durch gezieltes Training und gezielte Pausen ein Gefühl für den richtigen Moment, das Eine oder das Andere zu nutzen.
Euer Dietmar

Nur der Wechsel ist beständig. Setzen wir Körper und Geist einer wie auch immer gearteten Monotonie aus, ist Lust-Verlust die unweigerliche Folge. Lust ist jedoch ein wesentlicher Motivator, und wie es um die Leistung bestellt ist, wenn die Motivation fehlt, kennt jeder aus eigener Erfahrung.
Geht es um die Ernährung, gilt dasselbe. Die richtige Mahlzeit zum richtigen Zeitpunkt wird vom Körper in reine Energie umgewandelt. Isst man jedoch zum Beispiel aus Gewohnheit oder zu streng nach Plan, sind Körper und Geist bald gelangweilt. Mangelhafte Verwertung und geringe /innere Energie/ plus wachsende Fettdepots sind die Folge.
Wählt etwa zu jeder Mahlzeit und jedem Snack ein anderes Obst oder Gemüse und kombiniert es mit einem Eiweißlieferanten (Fisch, Fleisch, Milchprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse). Nehmt dann und wann eine Portion guter Kohlenhydrat-Lieferanten (Müsli, Vollkorn-Brot, Natur-Reis, Nudeln) hinzu und für Abwechslung ist gesorgt.
Mein Tip lautet also: Lasst Euch von Eurer Lust auf Neues leiten beziehungsweise durchbrecht die /Macht der Gewohnheit/ regelmässig.
Euer Dietmar
Die ernährungswissenschaftlichen Empfehlungen hinsichtlich Zahl und Menge der täglichen Mahlzeiten sind ebenso unterschiedlich wie die Individuen, denen sie gelten. Man kommt daher nicht umhin, zu experimentieren, um auf der Basis von Erfahrung das jeweilige Mengen- und Verteilungsoptimum zu finden.
Grundsätzlich sollte angestrebt werden, durch Nahrungszusammenstellung und Nahrungsdosis einen Energielevel zu erzeugen, welcher möglichst konstant ist und gleichzeitig ausreichend Energie für die angepeilten Tagesaktivitäten bereitstellt. Dieses erreicht man erstens durch die Aufnahme von möglichst wenigen (und hochwertigen) Kohlenhydraten und zweitens durch unterschiedliche Tagesmengen bzw. unterschiedliche Verteilungen über den Tag.

Hier nun 2 gesunde Möglichkeiten für den praktischen Test:
Die 5 Stunden Regel: Der Körper und besonders die Bauchspeicheldrüse mögen es, eine Mahlzeit komplett verarbeitet zu haben, bevor die nächste kommt. Lasst also 5 Stunden zwischen den Mahlzeiten und esst währenddessen nichts. Trinken dürft ihr natürlich, jedoch sollte es sich vor allem um Wasser und Kräuter- bzw. Früchtetees handeln. Konkret also z.B. Frühstück um 8, Mittagessen um 13 und Abendessen um 18 Uhr – und das wars!
FDH: Je kleiner die /Mahlzeit/, desto einfacher und schneller wird diese verdaut. Probiert, Eure Mahlzeiten z.B. zu halbieren, und fügt gesunde Snacks in die Zwischzeiten. Konkret könnte dieses 3 kleine Mahlzeiten (Früstück, Mittagessen, Abendessen) plus 2-3 gesunde Snacks als Tagesdosis ergeben.
Mein Tip lautet nun: Testet die beiden verschiedenen Möglichkeiten jeweils z.B. für 1-2 Wochen und dann findet Eure persönliche Mischung aus ihnen.
p.s. Wenn Ihr sportliche Höchstleistungen erbringen wollt, braucht Ihr dazu eventuell eine Extraportion Kohlenhydrate.