dietmar pollmann

Stimmige Kommunikation macht gesund

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Unstimmig zu kommunizieren bedeutet, nicht zu meinen, was man sagt. Dies gilt unabhängig davon, ob es bewusst oder unbewusst geschieht. Diejenigen, welche bewusst die Unwahrheit sagen, bezeichnen wir als Lügner, diejenigen, welche es unbewusst tun, werden zumeist nicht entdeckt und richten gleichzeitig einen erheblichen Schaden an.

Wer unstimmig kommuniziert oder dauerhaft von Menschen umgeben ist, welche unstimmig kommunizieren, leidet. Dieses Leid kann in vielfältiger Weise seinen Ausdruck finden. Oft hat man zum Beispiel den Eindruck, verrückt zu werden und verspürt den Drang, unbedingt gehen zu wollen.

Kommt man dem Erfordernis stimmig zu kommunizieren langfristig nicht nach, werden körperliche Beschwerden und Krankheiten immer wahrscheinlicher.

Mein Tipp lautet daher: Findet genau heraus, was Ihr wollt, damit Ihr es klar und stimmig ausdrücken könnt. Umgebt Euch mit Menschen, welche es ehrlich mit Euch (und mit sich) meinen. Euer Gefühl kann euch leiten. Stellt sich ein schlechtes Gefühl ein, überprüft die Stimmigkeit der Kommunikation.

Frischer Wind

Beobachtet man Fitness-Studio-Sportler über einen längeren Zeitraum, fällt auf, dass diese sich ein wenig wie Raucher verhalten, die, wenn sie einmal ihre Marke gefunden haben, für immer dabei bleiben. Für das Training jedoch ist es wenig förderlich, stets einem Konzept zu folgen, selbst wenn dieses einmal den Erfolg beschert hat.

Tortue

Wie im Artikel /Differenzielles Training/ bereits beschrieben, liebt der Körper (und der Geist) die Abwechslung. Dazu hält diese den Trainings-Impuls und damit die Wirksamkeit frisch.

Die Variation also bringt den langfristigen Trainings-Fortschritt, auch wenn dieser zum Teil erst bei der Rückkehr (beziehungsweise der Wiederkehr) zum Lieblings-Training sichtbar wird.

Veränderung der Wiederholungszahl, des Gewichts und der Übungen, also /feine/ Variationen /innerhalb/ der favorisierten Trainings-Routine, können übrigens durch Variation der /äußeren, groben/ Bedingungen ergänzt werden.

Zum Beispiel:

  • Einsatz eines völlig anderen Trainingsequipments, zum Beispiel von Freihanteln zu Geräten und umgekehrt
  • Nutzen einer neuen Motivationsform, zum Beispiel vom Einzel-Training zum Kurs-Training oder umgekehrt
  • Erfahren unterschiedlicher Energie-Niveaus, wie etwa beim Wechsel zwischen morgendlichem Training und dem Training in den Abendstunden
  • Integration unterschiedlicher Trainings-Schwerpunkte durch Abwechslung von Kraft-Trainingsphasen und Ausdauer-Trainingsphasen
  • Abwechslung äußerer Reize, etwa Training mit und Training ohne Musik, oder Wechsel der Trainings-Umgebung
  • etc.

Mein Tipp lautet daher: Nehmt alle 4-8 Wochen eine Veränderung an Eurem Training vor. Diese darf durchaus auch einmal grundlegender Natur sein.

Entzündungen sind gut

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Eine Entzündungen ist keine Krankheit, vielmehr ist sie die Reaktion des Körpers auf eine Schädigung des Gewebes. Ob es sich um eine Schramme in der Haut, einen Muskelfaserriss, einen Knochenbruch oder eine gerissene Bandscheibe handelt, der Körper reagiert jeweils mit einer Entzündung darauf. Dies tut er aus 2 Gründen. Erstens, um die Wundheilung einzuleiten; zweitens, um sie ohne Störungen ablaufen zu lassen.

Die komplette Wundheilung besteht grob betrachtet aus 3 Phasen. In der ersten, der Entzündungsphase, sorgt der Körper zum Beispiel für Schmerz, welcher sicherstellt, dass der verletzte Bereich nicht berührt und somit zusätzlich belastet wird. Er sorgt darüber hinaus etwa für eine gesteigerte Durchblutung, damit Ab- und Antransport für den Wiederaufbau des Gewebes gut funktionieren.

Darauf folgen Proliferationsphase und Remodellierungsphase, in denen zunächst das Gewebe grob wiederhergestellt und dann in den ursprünglichen der Funktion entsprechenden Zustand zurückversetzt wird.

Die Entzündung ist notwendig für die darauf folgenden Reparatur-Phasen. Wird sie durch entzündungshemmende Medikamente unterbrochen, werden zahlreiche Wundheilungs-Mechanismen gestoppt. Eine suboptimale Gewebe-Reparatur ist die Folge.

Werden Schmerzmittel eingenommen, wird ein richtungsweisendes Signal des Körpers deaktiviert und es kann aufgrund des fehlenden Schmerzes zur Belastung des verletzten Strukturen kommen. Ein verlängerter Heilungsprozess beziehungsweise eine abnorm verlängerte Entzündungsphase bis hin zur chronischen Entzündung können die Folgen sein.

Bei vernünftiger Verhaltensweise dauert eine Entzündung 3-4 Tage. Danach beginnen Schmerz und Rötung (Mehr-Durchblutung) abzuklingen. Ruhe, entweder für den gesamten Körper, aber zumindest für das verletzte Areal, ist für diese Zeitspanne die Grundlage für eine optimale Wundheilung.

Sobald der Schmerz nachlässt, kann Aktivität wieder beginnen; zunächst mit wenig, später mit gesteigerter Belastung. Die Schmerzgrenze signalisiert Euch dabei exakt Eure Belastbarkeit.

Mein Tipp lautet also: Respektiert die Signale des Körpers und folgt ihnen. Greift erst zu Medikamenten, wenn es wirklich notwendig ist (zum Beispiel bei durch Schmerz verursachte Schlafstörungen).