Ziele visualisieren

Im Bereich Fitness und Gesundheit geht es vorwiegend um 2 Sinne, das Sehen und das Fühlen. Sehr viele Sportler lernen etwa eine Bewegung (Tennis-Aufschlag, Tor-Schuss oder Kniebeuge) auf der Basis von optischen Informationen, welche sie dann mit einem Bewegungs-Gefühl verbinden.
Weitet man nun den Blick und betrachtet einen allgemeinen Lernprozess – etwa im Beruf oder in der Beziehung – verwenden Sportler dieselbe Lernstrategie. Sie sehen, wohin sie wollen und ordnen dem Ziel-Bild ein Gefühl zu.
Beginnt man zu begreifen, dass jeder Teil eines größeren Ganzen ist, wird klar, dass Ziel-Bilder nicht /frei/ beziehungsweise losgelöst von dem Gefüge, in welchem man existiert /konstruiert werden/ sollten, um das persönliche Ziel auszumachen. Vielmehr sind diejenigen /Ziel-Visualisierungen/ wirksam, welche zum Betrachter passen, weil es immer auch darum geht, den richtigen Platz im Gesamtkontext zu finden und einzunehmen.
Dieses wird sehr deutlich, wenn man etwa versucht, einen Profi-Basketballer zum Profi-Gewichtheber umzuschulen oder umgekehrt. Natürlich spielt das /funktionelle Passen/ ebenfalls auf den übergeordneten, also zum Beispiel der geistigen Ebene, eine wichtige Rolle.
Was man will (das Ziel), sollte also im Einklang mit dem sein, was man ist, beziehungsweise sein wird.
Wenn man also Ziele visualisiert, kommt es wesentlich auf diejenigen Bilder an, welche /sich ergeben/. Lösen diese ein starkes Gefühl aus, sind sie mit hoher Wahrscheinlichkeit von Relevanz für die eigene Entwicklung.
Darüber hinaus macht es Sinn, Ziel-Visualisierungen flexibel zu halten, da sie immer von der momentanen Situation abhängen, und diese ändert sich unaufhörlich. Ein starres Festhalten an einem einst gefassten Ziel kann daher den Entwicklungsprozess hemmen.
Mein Tip lautet: Visualisiert Eure Ziele und legt dabei besonderen Wert auf diejenigen Bilder, welche von selbst kommen. Sie sind starke Wegweiser für Euren Erfolg.
Euer Dietmar
p.s. Um den Ist-Zustand zu erkennen, kann es hilfreich sein, sich im betreffenden Bereich einmal aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Zum Beispiel eine Video-Aufnahme kann eine überraschende Standortbestimmung bringen.





