Zahl und Menge

Die ernährungswissenschaftlichen Empfehlungen hinsichtlich Zahl und Menge der täglichen Mahlzeiten sind ebenso unterschiedlich wie die Individuen, denen sie gelten. Man kommt daher nicht umhin, zu experimentieren, um auf der Basis von Erfahrung das jeweilige Mengen- und Verteilungsoptimum zu finden.

Grundsätzlich sollte angestrebt werden, durch Nahrungszusammenstellung und Nahrungsdosis einen Energielevel zu erzeugen, welcher möglichst konstant ist und gleichzeitig ausreichend Energie für die angepeilten Tagesaktivitäten bereitstellt. Dieses erreicht man erstens durch die Aufnahme von möglichst wenigen (und hochwertigen) Kohlenhydraten und zweitens durch unterschiedliche Tagesmengen bzw. unterschiedliche Verteilungen über den Tag.

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Hier nun 2 gesunde Möglichkeiten für den praktischen Test:

Die 5 Stunden Regel: Der Körper und besonders die Bauchspeicheldrüse mögen es, eine Mahlzeit komplett verarbeitet zu haben, bevor die nächste kommt. Lasst also 5 Stunden zwischen den Mahlzeiten und esst währenddessen nichts. Trinken dürft ihr natürlich, jedoch sollte es sich vor allem um Wasser und Kräuter- bzw. Früchtetees handeln. Konkret also z.B. Frühstück um 8, Mittagessen um 13 und Abendessen um 18 Uhr – und das wars!

FDH: Je kleiner die /Mahlzeit/, desto einfacher und schneller wird diese verdaut. Probiert, Eure Mahlzeiten z.B. zu halbieren, und fügt gesunde Snacks in die Zwischzeiten. Konkret könnte dieses 3 kleine Mahlzeiten (Früstück, Mittagessen, Abendessen) plus 2-3 gesunde Snacks als Tagesdosis ergeben.

Mein Tip lautet nun: Testet die beiden verschiedenen Möglichkeiten jeweils z.B. für 1-2 Wochen und dann findet Eure persönliche Mischung aus ihnen.

p.s. Wenn Ihr sportliche Höchstleistungen erbringen wollt, braucht Ihr dazu eventuell eine Extraportion Kohlenhydrate.

Kategorie: Ernährung.