Deutschland hat Rückenbeschwerden

Nach Angaben der Techniker Krankenkasse, sind Rückenbeschwerden Volkskrankheit Nummer eins und die häufigste Ursache von Krankschreibungen. Bundesweit fielen 2008 fast 35 Millionen Arbeitstage rückenbedingt aus, das heißt an jedem Tag fehlten statistisch gesehen 93.620 Beschäftigte aufgrund von Rückenschmerzen an ihrem Arbeitsplatz. Hauptursachen für diese Rückenbeschwerden sind laut der Tk Bewegungsmangel und Übergewicht.

rückenschmerzen

Der 2008 vorgelegte Gesundheitsreport der Barmer Ersatzkasse zeigt, fast ein Viertel (23,5 Prozent) des Krankenstandes geht auf das Konto von Rückenleiden – und die Tendenz ist steigend; in 2008 konnten die Betroffenen im Schnitt 19,7 Tage nicht arbeiten – das war ein Anstieg um 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der jährlich durch Rückenleiden verursachte volkswirtschaftliche Schaden summiert sich auf rund 15 Milliarden Euro. Als Hauptgründe werden hier Bewegungsmangel sowie Stress und Unzufriedenheit am Arbeitsplatz genannt.

Unterforderung sorgt für Überforderung

bewegungslosigkeit

Es ist eine bedauerliche Tatsache, dass die körperliche Leistungsfähigkeit jenseits des 25sten Lebenjahres kontinuierlich abnimmt. Schuld ist, neben der schwindenden Jugend mit ihrer ungebremsten Regenerationskraft, unser zivilisierter Lebensstil.

Dieser Lebensstil nämlich, lässt uns stundenlang quasi unbewegt sitzen, was die Muskeln, Knochen und Gelenke schwächt und in der Folge der Belastbarkeit alles andere als zuträglich ist. Mit der Resistenz gegen Belastungen ist es also für den “normalen” Bürger über 40 nicht weit her.

Oft reicht die Leistungsfähigkeit nicht mal mehr aus, um die aufrechte Sitzposition den Arbeitstag über problemlos zu gewährleisten. Kein Wunder, dass Überbelastungserscheinungen, wie Rücken- und Gelenkschmerzen oder muskuläre Verspannungen (häufig inklusive Spannungs-Kopfschmerz) an der Tagesordnung sind.

Kommen dann noch Belastungsspitzen hinzu, welche ein Jahrzent zuvor unbedenklich waren (etwa ein Freundschaftsspiel im Fussball oder ein Umzug oder einfach Gartenarbeit) werden Körper-Strukturen aufmal massiv überfordert und sind akut verletzungsgefährdet.

Der “normale” Alltag besteht also überwiegend aus wirksamer Unterforderung; die seltenen Anforderungen werden zu Überforderungen. Für ein Training, welches eine Brücke baut, indem es Belastbarkeit wiederherstellt und gleichzeitig auf plötzliche Belastungsspitzen im Alltag vorbereitet, ist zumeist keine Zeit.

Solch ein Training jedoch ist notwendig, denn es macht stark, leistungsfähig und gesund!

Kraft-Training hat Priorität

Wenn der Rücken immer häufiger vom langen Sitzen schmerzt, das Treppensteigen langsam anstrengend wird und auch die Körperfett-Waage nichts Gutes vermeldet, ist der Zeitpunkt für einen Neustart in die Welt der körperlichen Ertüchtigung gekommen.

Nur welcher Sport aus dem riesigen Angebot bewirkt eine schnelle, sichere und vor allem effektive Verbesserung der momentanen “Fitness”? Die Antwort lautet klar und eindeutig: Kraft-Training!

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Kraft-Training verbessert nicht nur den muskulären Status, es sorgt zusätzlich für eine höhere Belastbarkeit sämtlicher Gelenkstrukturen und optimiert die Körperhaltung. Fehlhaltungen können innerhalb von Wochen korrigiert werden, Gelenkbeschwerden verschwinden ähnlich rapide und die Wiederherstellung der “Jugend-Muskulatur” sorgt für einen Stoffwechsel, der überflüssiges Körperfett deutlich reduziert.

Kraft-Training erfordert quasi keine Basis-Leistungsfähigkeit, kann also von ausnahmslos jedem betrieben werden; was etwa vom Laufen, Tennis- oder Golfspielen nicht gesagt werden kann, denn diese Sportarten weisen hohe “selbstverständliche” Belastungsspitzen und damit ein entsprechendes Verletzungsrisiko auf. Tatsächlich bildet ein gezieltes Kraft-Training die Belastbarkeits-Grundlage für die meisten Ausdauer- oder Spiel-Sportarten.

Kraft-Training kann äußerst gezielt dort ansetzen, wo Leistungs-Optimierung notwendig ist, und dies gilt nicht nur für die klassischen “Schmerz- und Problemzonen”, sondern ebenfalls für das Herz-Kreislauf-System!

Und das beste ist, 20 Minuten gutes Kraft-Training, zwei- bis dreimal die Woche reichen vollkommen aus, um Sie spürbar und sichtbar voranzubringen.

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