
Wenn Ihr das Gefühl habt, Eure Ziele nicht zu erreichen, kann das unter anderem daran liegen, dass Ihr einige wichtige Regeln nicht beachtet. Die folgende Auswahl solcher Regeln soll Euch ünterstützen, da anzukommen, wo Ihr hin wollt.
- Definiert Euer Ziel klar und deutlich. Nutzt Eure Sinne, um es zu erfassen. Die meisten Menschen machen dieses entweder visuell (sie sehen das Ziel vor ihrem inneren Auge) oder kinästhetisch (sie entwickeln ein Gefühl, das zum Ziel gehört). Malt Euch Euer Ziel genau aus beziehungsweise begreift es, bis Ihr es fühlen könnt.
- Merkt Euch etwas, woran Ihr erkennt, dass Ihr Euer Ziel erreicht habt. Ein Bild oder ein bestimmtes, genau umrissenes Gefühl eignen sich zum Beispiel. Für das Training könnte das bedeuten, tatsächlich ein /Nackt-Foto/ von sich zu machen, bevor man sich auf den Weg begibt. Das Gefühl könnte etwa Freude oder auch Stolz sein; zum Beispiel in dem Moment, wo man auf die eigene positive Veränderung aufmerksam gemacht wird.
- Formuliert Euer Ziel auf eine Weise, die Euch mit Energie versorgt. Hilfreich ist zum Beispiel, tatsächlich einen Satz zu bilden und ihn auszusprechen. Energie kommt vor allem dann, wenn Ihr ehrlich und frei sagt, was Ihr wollt (nicht, was Ihr nicht wollt). Geht dabei unbedingt auf´s Ganze und vermeidet Worte wie /mehr/ oder /weniger/. Wirklich gelungen ist die Formulierung dann, wenn sie die /Gewissheit/ erzeugt, dass Ihr es schafft.
- Achtet darauf, dass Ihr Euer Ziel allein erreichen könnt. Verlasst Euch auf Euch selbst und nehmt niemanden ausser Euch selbst in die Verantwortung. Ziele wie /Ich möchte, dass Du…/ funktionieren nicht. Ziele wie /Ich möchte, dass wir…/ sollten Euch zu dem führen, was Ihr tun müsst, damit das /Wir/ klappt.
- Wählt ein Ziel, das in Euren Möglichkeiten liegt. Seid in diesem Punkt realistisch. Zu große Ziele frustrieren und zu kleine erzeugen zu wenig Motivation. Findet das richtige Maß.
- Macht Euch klar, was Ihr für Euer Ziel aufgeben müsst. Da gibt es immer etwas, eine alte Gewohnheit, ein /Freund/, der Euch den Erfolg missgönnt, Menschen in Eurem Umfeld, die so bleiben wollen, wie sie sind (Eure Veränderung wird ihnen den Spiegel vorhalten, was schnell und oft die Harmonie beseitigt).
Mein Tip lautet: Betrachtet diese Grundregeln und nehmt Euch eine nach der anderen vor. Fangt mit derjenigen an, die Ihr bisher am meisten vernachlässigt habt.
Euer Dietmar

Die Wiederherstellung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit, zum Beispiel nach einer Verletzung, ist das ultimative Ziel des Körpers. Millionen von perfekt aufeinander abgestimmten Prozessen, welche sich ihrerseits über Millionen von Jahren entwickelt haben, arbeiten auf dieses Ziel hin. Man kann sagen, dass der Körper äußerst kompetent ist, wenn es um Heilung geht. Die Aufgabe einer jeden Rehabilitation besteht darin, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu unterstützen.
Athleten nutzen diese besondere Fähigkeit des Körpers, indem sie ihm mittels Training Minimal-Verletzungen zufügen (Training = katabole Phase), um ihm in der Trainings-Pause optimale Bedingungen für einen Wiederaufbau der Leistungsfähigkeit zur Verfügung zu stellen (Pause = anabole Phase). Findet der Athlet die ideale Balance aus Training und Pause, verbessert sich seine Leistungsfähigkeit von Training zu Training (Superkompensation).
Sowohl nach einer Verletzung als auch nach einem intensiven Training gelten unter anderem folgende Verhaltensregeln für eine optimale Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit:
- Ausreichend Ruhe
- Gute Ernährung, ausreichend Flüssigkeit
- Keine Medikamente (möglichst)
- Kein Alkohol, keine Zigaretten
- Aktivität so früh wie möglich, so spät wie nötig
- Die richtige Trainings-Intensität zur richtigen Zeit
Mein Tip lautet daher: Vertraut auf Euren Körper und darauf, dass er sich exakt die Zeit nimmt, die er braucht. Unnatürliche Heilungsbeschleunigung hat immer ihren Preis.
Euer Dietmar

Gelangt mit der Nahrung Zucker ins Blut, muss Insulin produziert werden, um den Blutzuckerspiegel wieder zu senken. Dieses funktioniert proportional/differenzial, also je mehr Zucker, desto mehr Insulin, plus, je kürzer die Kohlenhydratketten (Zucker= kurz), desto schneller muss das Insulin bereitstehen. Zucker in handelsüblichen Portionen (also zum Beispiel eine Cola) sorgt entsprechend für die Ausschüttung einer Unmenge von Insulin. Diese Insulinflut sorgt in der Folge für einen regelrechten Blutzuckerabsturz, welcher unweigerlich eine Heisshunger-Attacke nach sich zieht, und zwar auf Zucker. Ein klassischer Teufelskreis.
Es ist demnach alles andere als selten, dass der Blutzuckerspiegel /Achterbahn fährt/, was nicht nur die Bauchspeicheldrüse, welche das Insulin produziert, bis an die Grenzen belastet, sondern ebenfalls nicht gerade dazu führt, dass man sich gut konzentrieren kann oder sich ausgeglichen fühlt.
Nebenbei stoppt der Fettstoffwechsel genau in dem Moment, in dem Zucker auf die Zunge gelangt. Sämtliche mit der Nahrung aufgenommenen Fette werden also nicht verstoffwechselt, sondern deponiert. Wo sich die Fettdepots befinden, weiss ja jeder selbst.
Mein Tip lautet daher: Spürt nach und nach alle Nahrungsmittel auf, die Zucker enthalten und ersetzt sie durch Lebensmittel mit natürlichem Zuckergehalt und natürlicher Zuckerdosis. Wenn ihr Euer Zuckerbewusstsein geschärft habt, reduziert Euren Konsum von Süssem auf ein Mindestmaß.
Euer Dietmar