Der Impuls zählt

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Trainings-Intensität, Trainings-Umfang und Trainings-Häufigkeit bedingen den Trainings-Erfolg. Um alle drei professionell zu gestalten, also hart, lang und häufig zu trainieren, braucht es jedoch langjährige Erfahrung. Für einen guten Start beziehungsweise Neustart gilt für Euch lediglich Folgendes:

Gestaltet jede Training-Einheit so angenehm, dass Ihr Euch auf die nächste freuen könnt.

Am Anfang ist es nämlich nur wichtig, dem Körper einen regelmäßigen Trainings-Impuls zu geben. Ein solcher Impuls wird erzeugt, sobald ihr 15 bis 20 Minuten konzentriert trainiert. Ein guter Trainer konzipiert Euch ein Trainings-Programm, welches mit dieser Zeit auskommt und gleichzeitig dafür sorgt, dass Ihr gut trainiert nach Hause geht. Die notwendige Trainings-Regelmäßigkeit von drei Mal pro Woche zu erreichen, ist auf diese Weise fast unvermeidlich, da es leicht geht.

Professionelle Trainings-Formen (mit höherer Intensität und größeren Umfängen) sind so nur eine Frage der Zeit; ohne einen langsamen Start ins regelmäßige Training werden sie jedoch von den meisten niemals erreicht.

Mein Tip lautet daher: Folgt dem, was gut für Euch ist, dann kommt der Erfolg.

Euer Dietmar

Persönlich ausgedrückt

Wir nehmen einen Teil der Welt über unsere fünf Sinne wahr. Je nach Typus sehen, hören, fühlen, riechen oder schmecken wir die Welt, beziehungsweise erfahren sie in einer individuellen Sinnes-Eindrucks-Kombination.

Die Sinnes-Eindrücke werden daraufhin verarbeitet und finden eine innere Repräsentation. Mit welchem Schwerpunkt und in welcher Zusammenstellung dies geschieht, ist wiederum von Mensch zu Mensch verschieden. Innere Bilder, Gefühle, Töne, Gerüche und Geschmackseindrücke bilden unterschiedlichste Kombinationen beziehungsweise innere Welten.

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Schließlich finden die unterschiedlichen inneren Welten ihren Ausdruck, welcher erneut visuell, auditiv, kinästetisch, olfaktorisch, gustatorisch beziehungsweise eine Kombination all dieser sein kann.

Es scheint also, als würden wir die Welt in uns aufnehmen, sie verarbeiten und darauf das Ergebnis ausdrücken.

Dieser Prozess funktioniert am besten, wenn alle Sinne gemeinsam, quasi /als Team/ arbeiten. Gesund ist dabei, wenn ein Sinn oder auch zwei eine Art Führungs-Rolle spielen und somit die Team-Charakteristik prägen. Nicht selten jedoch kommt es vor, dass die Leistungsfähigkeit der /Player/ eines Sinne-Teams so unterschiedlich ist, dass die Gesamt-Leistung stark darunter leidet.

Fallen zum Beispiel /Team-Player/ aus oder sind zu schwach, um die Eindrücke der Welt aufzunehmen und zu verarbeiten, muss ein kleineres Team schultern, was für eine vollständige Mannschaft gedacht war. Überbelastung mit Leistungseinbußen ist die Folge.

Auch wenn etwa Ausdruck nicht über das vollständige Repertoire an Sinnes-Output-Kanälen fließen kann, oder sogar vollständig verhindert ist, kann dies zu erheblicher Minderung der Leistungsfähigkeit führen.

Wichtig für eine optimale Leistungsfähigkeit ist daher, alle Sinne zu nutzen, und ihre Zusammenarbeit zu fördern. Dieses gilt sowohl für das Sammeln von Eindrücken, als auch für die Verarbeitung und den Ausdruck.

Mein Tip lautet also: Beobachtet Euch selbst und findet heraus, mit welchen Sinnen Ihr die Welt aufnehmt (sehen, fühlen, hören?), speichert (innere Bilder, Gefühle, innere Töne?) und ausdrückt (z.B. malen / fotographieren, tanzen / Sport machen, singen / sprechen).

Bemüht Euch, auf jeder der drei Ebenen alle Sinne zu aktivieren.

Findet schließlich Eure ganz spezielle Art, alle drei Ebenen miteinander zu verbinden und dann zeigt der Welt, wer genau Ihr seid.

Euer Dietmar

Das S.A.I.D. Prinzip

/Specific Adaption to Imposed Demand/ bedeutet /spezifische Anpassung an die einwirkende Anforderung/ und beschreibt ein grundlegendes Trainingsprinzip.

Es verdeutlicht, dass Veränderung die Folge eines Reizes ist, und dass die Art des Trainingsreizes die genaue Richtung der Anpassung bestimmt. Der Körper erfährt also eine Anforderung und ist in der Folge bestrebt, dieselbe Anforderung leichter bewältigen zu können. Setzt man ihn einer Ausdaueranforderung aus, wird er ausdauernd, setzt man ihn einer Kraftanforderung aus, wird er kräftig und so weiter.

Healthy lifestyle

Möchte man in einem gewissen Maß ausdauernd, kräftig, beweglich und koordiniert sein, tut man gut daran, sich den entsprechenden Anforderungen auszusetzten. Der Körper verfährt dabei ganz wie das /intelligente Pferd, welches lediglich so hoch springt, wie es muss/. Besteht ein Training also zum Beispiel aus Kraft- und Ausdauerreizen, vernachlässigt jedoch Beweglichkeit und Koordination, wird der Körper genau diese nicht mehr ausbilden.

Besteht der Durchschnittstag des Körperbesitzers aus Schreibtischarbeit, Autofahren und Fernsehen, wird der Körper seine Leistungsfähigkeit für genau diese Anforderung optimieren, indem er Herzmuskulatur, Skelettmuskulatur, Knochendichte, Knorpeldicke, Sehnengeschmeidigkeit usw. abbaut, um Unterhaltskosten zu sparen.

Ebenso wird natürlich die Stoffwechselrate verringert, weil keine Notwendigkeit für einen /aktiven/ Stoffwechsel besteht. Die meist konstant bleibende Nahrungsmenge erzeugt dann einen entsprechenden Körperfettanteil.

Mein Tip lautet daher: Setzt Euch regelmäßig, möglichst umfassenden Trainingsreizen aus, und beschränkt diese nicht auf die körperliche Ebene.

Euer Dietmar

p.s. Wie schnell der Körper beim Abbau von Fähigkeiten verfährt, weiss jeder, der einmal einen Arm in Gips hatte. Nach 6 Wochen ist die Muskulatur zu 80% verschwunden. Der Abbau beginnt übrigens bereits nach 24 Stunden konstanter Ruhigstellung.

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