Wir nehmen einen Teil der Welt über unsere fünf Sinne wahr. Je nach Typus sehen, hören, fühlen, riechen oder schmecken wir die Welt, beziehungsweise erfahren sie in einer individuellen Sinnes-Eindrucks-Kombination.
Die Sinnes-Eindrücke werden daraufhin verarbeitet und finden eine innere Repräsentation. Mit welchem Schwerpunkt und in welcher Zusammenstellung dies geschieht, ist wiederum von Mensch zu Mensch verschieden. Innere Bilder, Gefühle, Töne, Gerüche und Geschmackseindrücke bilden unterschiedlichste Kombinationen beziehungsweise innere Welten.

Schließlich finden die unterschiedlichen inneren Welten ihren Ausdruck, welcher erneut visuell, auditiv, kinästetisch, olfaktorisch, gustatorisch beziehungsweise eine Kombination all dieser sein kann.
Es scheint also, als würden wir die Welt in uns aufnehmen, sie verarbeiten und darauf das Ergebnis ausdrücken.
Dieser Prozess funktioniert am besten, wenn alle Sinne gemeinsam, quasi /als Team/ arbeiten. Gesund ist dabei, wenn ein Sinn oder auch zwei eine Art Führungs-Rolle spielen und somit die Team-Charakteristik prägen. Nicht selten jedoch kommt es vor, dass die Leistungsfähigkeit der /Player/ eines Sinne-Teams so unterschiedlich ist, dass die Gesamt-Leistung stark darunter leidet.
Fallen zum Beispiel /Team-Player/ aus oder sind zu schwach, um die Eindrücke der Welt aufzunehmen und zu verarbeiten, muss ein kleineres Team schultern, was für eine vollständige Mannschaft gedacht war. Überbelastung mit Leistungseinbußen ist die Folge.
Auch wenn etwa Ausdruck nicht über das vollständige Repertoire an Sinnes-Output-Kanälen fließen kann, oder sogar vollständig verhindert ist, kann dies zu erheblicher Minderung der Leistungsfähigkeit führen.
Wichtig für eine optimale Leistungsfähigkeit ist daher, alle Sinne zu nutzen, und ihre Zusammenarbeit zu fördern. Dieses gilt sowohl für das Sammeln von Eindrücken, als auch für die Verarbeitung und den Ausdruck.
Mein Tip lautet also: Beobachtet Euch selbst und findet heraus, mit welchen Sinnen Ihr die Welt aufnehmt (sehen, fühlen, hören?), speichert (innere Bilder, Gefühle, innere Töne?) und ausdrückt (z.B. malen / fotographieren, tanzen / Sport machen, singen / sprechen).
Bemüht Euch, auf jeder der drei Ebenen alle Sinne zu aktivieren.
Findet schließlich Eure ganz spezielle Art, alle drei Ebenen miteinander zu verbinden und dann zeigt der Welt, wer genau Ihr seid.
Euer Dietmar